Zubereitung:
30 min.
Stunde:
04 min.
Fertig in:
34 min.

Dieses Jahr sind meine Johannisbeeren im Garten so richtig schön prall und saftig, besonders die roséfarbenen. Deshalb bot es sich gerade zu an mein Chili Gelee mal mit einer anderen Frucht auszuprobieren. So entstand diese Gaumenfreude.

Zutaten:

  • Entweder 0,7 l guter Johannisbeersaft-Direktsaft (Bioladen) oder 1 kg frische Johannisbeeren (ich habe roséfarbene und einige rote genommen)
  • 2 gehäufte TL getrocknete Chili oder je nach Schärfegrad 1 frische rote Schote
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • 2 TL Ingwerpulver oder frischer Ingwer nach Belieben
  • 10 Kardamomkapseln
  • 2 TL Korianderpulver
  • 4 Gläser mit Twistoff-Deckel à 200 g

Zubereitung:

1Entweder 0,7 l fertigen Saft verwenden oder aus 1 kg frischen Johannisbeeren (ich habe roséfarbene und einige rote genommen) einen Saft herstellen. In diesem Fall die Johannisbeeren von den Rispen zupfen, waschen und mit 300 ml Wasser aufkochen. Wenn die Johannisbeeren ca. 10 Minuten geköchelt haben, ein feines Sieb (sollte etwas größer sein) über eine große Schüssel legen und die Johannisbeerenmasse + Flüssigkeit in das Sieb geben. Vorsicht! Nicht rühren, einfach nur abtropfen lassen sonst wird der Saft trübe. Auf die Art sollten nun 800 ml Saft zusammenkommen – sonst etwas Wasser dazu geben. Abkühlen lassen.

2Johannisbeersaft mit dem Gelierzucker in einem großen Topf mischen und die restlichen Zutaten dazugeben. Alles langsam nach Packungsanleitung erwärmen, dabei immer wieder rühren. 4 Minuten sprudelnd, wirklich sprudelnd kochen lassen, dabei weiterrühren sonst kocht es über.

3Nach den 4 Minuten den Herd ausschalten und die Kardamomkapseln mit einem Löffel aus dem Gelee fischen. Das Gelee in die vorher ausgekochten und heißen Gläser füllen, Deckel drauf und 5 Minuten auf dem Kopf stehen lassen, damit die restliche heiße Luft entweichen kann und ein Vakuum entsteht.

4Sehr lecker zu Käse oder zum Grillfleisch! Auch harmonisch in einer Salatmarinade. Sehr pikant. Ein herrlicher Genuß! Viel Spaß beim Nachkochen, schaut auch noch auf die Variante mit Rhabarber (siehe Fußnote). Lecker!

Ergibt:

4 leute